Wie eine gute Party gelingt

Wenn mal wieder eine Party ins Haus steht überlegt man oft, was man den Gästen zum Trinken und zum Essen anbietet, oder wie man das Partyprogramm gestaltet. Zum Planen einer Party gehört allerdings auch etwas Organisations- und Planungstalent. Zuerst werden entsprechend Einladungen an die Gäste geschrieben oder Anrufe getätigt. Dort schreibt man Partyort, Datum und Uhrzeit rein, wann die Party steigen soll. Damit man auch sonst nichts vergisst, notiert man sich am besten die grundlegenden Dinge, die man für die Party benötigt auf einer “To-Do” Liste:
Trinken (zum Beispiel Alkohol, darunter auch Bier und nicht alkoholische Getränke) sowie Essen einkaufen oder organisieren

  • Knabbereien einkaufen
  • Deko besorgen
  • Musik auswählen
  • Unter anderem auch Partyspiele organisieren wie zum Beispiel Bier Pong

Weitere Organisation

Hat man sich alles notiert und Feedback erhalten, wie viele Gäste letztendlich zur Party kommen, kann es losgehen zum Einkaufen. Ist alles organisiert und der Tag der Party ist eingetroffen, kann man den Rest organisieren:

  • Dekorieren
  • Alkohol und andere Getränke kühl stellen
  • Essen für die Gäste zubereiten (sofern man selbst kocht)
  • Tisch eindecken
  • Partyspiele vorbereiten

Als kleiner Tipp: Damit man am Tag der Party nicht alles auf einmal erledigen muss, kann man auch am Vorabend bereits dekorieren.

Passend zum Partymotto (Mottopartys sind zwischendurch recht beliebt) kann man die Raum- und Tischdeko aufeinander abstimmen. Somit ist ein optisch stimmungsvolles Bild zur Party geschaffen. Entsprechendes Licht -sofern vorhanden- rundet das Stimmungsbild ab.

Mädchen mitt Jazz gutarre für die Party

Mädchen mitt Jazz gutarre für die Party

Anschließend kann man entsprechende Partyspiele (z. B. Bier Pong) vorbereiten.

Aber was genau ist Bier Pong bzw. Beer Pong?

Zuerst benötigt man ein Beer Pong Set, in dem alle benötigten Gegenstände wie Tisch, Cups und Bälle enthalten sind. Das Bier oder anderen Alkohol dazu muss man allerdings selbst besorgen. Ist kurzfristig kein Beer Pong Set zu organisieren, dürfte es kein Problem sein, dieses selbst nachzubauen.

Dieses Trink- und Geschicklichkeitsspiel ist zirka 1950/1960 in den Vereinigten Staaten entstanden. Man spielt es mit mindestens zwei und höchstens vier Spielern (1 gegen 1 oder 2 gegen 2). Die Spielzeit einer Runde beträgt zirka 20 Minuten.

Spielvorbereitung

Auf jeder Seite des Tisches werden 6, 10 oder 15 Becher platziert. Je mehr Becher aufgestellt werden, desto läger dauert die Spielzeit. Die Becher werden auf jeder Seite in Dreiecksform aufgestellt. Ergänzend stellt man einen Becher mit Wasser zum Reinigen der Bälle bereit. Danach füllt man die anderen Becher mit beliebigen Getränken, jeweils zwischen 50 ml und 100 ml (alternativ kann man die Menge auch selbst bestimmen).

Vor Spielbeginn spricht man evtl. Regeln ab, um Missverständnisse auszuschließen. Das Beginnerteam wird ermittelt, indem ein Spieler jedes Teams einen Ball auf die gegenüberliegende Seite wirft; wer zuerst trifft beginnt.

Spielverlauf

Gespielt wird mit zwei Ping-Pong-Bällen, die am Anfang ein Team besitzt. Dieser wird gegenüberliegend auf die Becher geworfen. Beim Abwurf darf allerdings die Spielflächenkante nicht vom Ellenbogen überschritten werden. Passiert dies, wird ein Treffer nicht gewertet und man muss noch einmal werfen.

Wenn der Ballwurf ohne Kontakt zur Fläche erfolgt (dieses nennt sich “Arcshot”), darf dieser nicht abgewehrt werden. Erfolgt ein Wurf mit Aufsetzer, dem “Bounce”, entfernt man zwei Becher bei einem Treffer. Hier darf der Ball aber abgewehrt werden.

red-cup-party

So sehen die red cups aus!

Wenn beide Bälle nicht einen Becher treffen, hat das gegnerische Team den Ballbesitz und es muss auch nichts getrunken werden. Wird ein Becher getroffen, muss der Gegner diesen allerdings austrinken und dann wechselt erst der Ballbesitz (hier kann man vor Beginn des Spieles noch zusätzlich individuelle Vereinbarungen treffen).
Wer hat gewonnen?

Das Team, was zuerst alle gegnerischen Becher abgeworfen hat, hat gewonnen. Wenn das Siegerteam begonnen haben sollte, darf das Gegnerteam noch einmal spielen, damit die Zahl der Durchgänge für jedes Team gleich ist. Wenn der Gegner im letzten Zug auch alle gegnerischen Becher abwirft, wird das Spiel verlängert und je drei Becher in Pyramidenform pro Seite aufgestellt. Gewonnen hat das Team, das bei der gleichen Rundenanzahl die Becher des gegnerischen Teams abgeworfen hat. Hier kann zum Beispiel auch vor Spielbeginn abgesprochen werden, dass der Verlierer die restlichen Becher austrinkt (außer den Reinigungsbecher).

Wichtig: Dieses Spiel ist sicher ein gelungenes Partyspiel. Trotzdem sollte man mit dem Alkoholverzehr nicht übertreiben!

Mit einer guten Partyorganisation, den richtigen Leuten, guter Musik und unter anderem diesem Spiel wird die Party ein Renner!

Hier können sie z.B. Red cups kaufen.